Wakenitz

Die Wakenitz geht mir
nicht aus dem Kopf.
Schließlich ist sie mir nah.
Schnell bin ich in ihr.
Spielend tauch ich ein.
Sie ist so herrlich naß.

Sie zieht mich an,
ich mich aus.
Ich bin in ihr,
auf ihr,
mal unten,
mal oben – Luft holen.
Weiter geht‘s!
Auf dem Rücken – seh‘ ich die Wolken oben.
Ich kraule – sie – unten.
Sie hält still.
Allenfalls kräuselt sie sich.

Ich träum mich weg,
stoße gegen einen Pfahl – Schwimmergrenze

Sie ist richtig gefährlich,
die Wakenitz für Nichtschwimmer!
Man kann sich in ihr verlieren.
Verlockend ist sie
für schwimmende Träumer.

Ansonsten laß ich sie los,
laß meine Beine baumeln
und sie
berührt mich.

Werner Meyer | 01.Juli 2002



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